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Vorfallprotokoll · Zugang

Amazon sperrt Muse aus seinem Shop aus

Amazon sperrte Muse aus seinem Shop aus, nachdem Meta sich geweigert hatte, Amazon aus den Einkaufsfunktionen von Muse herauszunehmen.

GeekWire und The Register berichteten Ende September, Amazon habe Muse den Zugang gesperrt. Wer den Agenten jetzt zu Amazon schickt, erhält einen Hinweis auf nicht autorisierte Agenten. Amazon handelte, nachdem Meta nicht einwilligen wollte, den Shop aus den Einkaufsfunktionen des Agenten herauszunehmen.

Amazons Beschwerde stützt sich auf zwei Punkte: Muse surft, ohne sich als Agent zu erkennen zu geben, und scheint die Zugangsdaten zu speichern, mit denen Kunden sich bei Amazon anmelden. Beides ist kein Fehler im üblichen Sinn. Das Problem betrifft Identität und Einwilligung zwischen zwei Plattformen – und der Nutzer steht dazwischen und hält das verwendete Konto in der Hand.

Amazon ist zuvor ähnlich gegen Comet von Perplexity sowie gegen Agenten von OpenAI und Google vorgegangen. Den Quellen zufolge gibt es keine Einigung. Händler haben klargemacht, dass Agenten ihre Anfragen kennzeichnen und die offiziellen Bezahlverfahren nutzen sollen. Ob Meta Muse an dieses Modell anpassen wird, ist noch offen.

Betroffene

Muse-Nutzer, die bei Amazon einkaufen

Die Lehre daraus: Prüfen Sie, ob ein Shop Agenten zulässt, bevor Sie einen dorthin schicken. Wer eine Sperre umgeht, riskiert, dass das eigene Konto markiert wird. Bei Shops, die von den Partnerschaften zwischen Muse, Shopify und PayPal abgedeckt sind, läuft der Bezahlvorgang meist reibungsloser.